Hello fellow blog readers, there will be some changes to the blog. I decided to focus it more on my research about old German Styles. Actual my interests are on Berliner Weisse and Gosslarsche/Dölnitzer Gose. I will change the language of the blog to english in order to appeal to a bigger audience. Cheers

Wie ihr schon seht handelt es sich hier nicht um ein gekauftes Bier sondern um ein selbstgebrautes. Neber tests von Kaufbieren werde ich hier meine Rezepte, Experimente und deren Verkostungsberichte veröffentlichen. Mein Ziel mit diesem Weizen war es ein sehr bananiges und süffiges Weizen zu brauen für den Sommer oder auch einfach nur um es entspannt zu trinken. Nun erstmal zum Verkostungsbericht: In der Nase definitiv Bananennoten eher der geruch von reifen Bananen, fruchtig leicht hefig und dezent ein wenig Nelke im Hintergrund. Der erste schluck bestätig die Banane und ist leicht fruchtig. Ein kleiner Fehlgeschmack ist ein leichter Würzegeschmack vielleicht ist das Bier noch zu Grün und hätte noch 1-2 wochen gebraucht. Eine Getreidige Note gesellt sich zur einer[…]

Eine junge Brauerei aus England die ausgefallene Biere macht. Das Undercurrent von Siren ist ein Oatmeal Pale Ale und ich bin schon gespannt was es hier gibt. Goldbraun, ein wenig trüb und mit leichtem Rotstich ergiest sich das Bier ins glas und hinterlässst einen langlebigen, feinpoorigen Schaum. In der Nase und im Mund entfalten sich dezent Limette, Zitronengras und Kokos aber auch Grapefruitblüte. Das Aroma ist leider etwas zurückgenommen, hier könnte es ruhig mehr sein. Das Mundgefühl ist schön cremig und ölig, dass kommt wohl durch die Haferflocken. Leider ist das Bier ein wenig zu stark karbonisiert das nimmt den mühesam erzeugten Körper doch ein wenig weg. Alles in allem ein schönes Bier nicht so leicht wie viele Pale Ales,[…]

Der Molotov Lite von Evil Twin war ja schon mal ein kracher! Mal sehen wie der Citra Sunshine Slacker sich schlägt. Strohblond ergießt sich das Session IPA ins Glas, der Schaum steht nicht so lange und hat eine gemischt Porung. In der Nase liegen noten von Zitrone und Grapefruit aber auch leicht blumig und grasig kommt der Slacker daher. Der erste schluck offenbart Noten von Grapfruit und Zitrus aber auch Mandarine. Schmeckt ein bisschen wie eine Zitronenlimo. Das ganze ist ein bisschen dünn durch die starke karbonisierung und die geringe Restsüße, sehr erfrischend und spritzig eben. Alles in allem ein wenig unaufregend aber sehr gut trinkbar. Ich hätte mir mehr Hopfenaroma und eine höhere komplexität gewünscht. Für mich gibt es[…]

In meinem ersten Belgien Bierurlaub im November 2015 besuchte ich die Gueuzerie Tilquin ein paar km unter Brüssel. Fantastische Belgische Sauerbiere durften wir dort probieren unter anderem ein Lambic mit Zwetschgen und eines mit Brombeeren direkt aus dem Tank. Am 30.4 gab es eine fantastische Veranstaltung auf dem Gelände von Tilquin, und zwar das English Beer Festival. Das Lineup konnte sich sehen lassen! Unter anderem Kernel, Magic Rock, Beavertown, Weird Beard, Moor, BBNo und Wild Beer. Was soll ich sagen ich wurde nicht enttäuscht! Eine wunderschöne Location, entspannte Atmosphäre, gutes Essen und geniale Biere. Ein paar Highlights würde ich gerne hervorheben: Magic Rock – Bearded Lady (Desert Edition) – 10.5 % Alc Ein Imperial Stout mit Schokolade, Zimt und Vanille. In[…]

Eine sehr schönes Label wie ich finde. Ein weiteres Bier vom Belgienurlaub. Schwarz gießt sich das Hopfengestopfte Stout mit Citra und Simcoe ins Glas und lässt eine beige, feinporige und langlebige Schaumkrone entstehen. In der Nase gibt es Noten von Schoko und Kaffe aber auch Aprikose, Birne, Toffee und Karamell. Der erste Schluck bestätigt den Geruch und gibt am Ende noch leichte Zitrusnoten des Hopfens preis. Ein Kritikpunkt, die Zitrusnoten und die Steinfruchtnoten stehen sich ein bisschen im Weg. Das Mundgefühl ist cremig aber auch sehr spritzig. Für ein Stout zu stark Karbonisiert aber ich habe das Gefühl es gibt so etwas wie ein belgisches Stout. Die starke Karbonisierung führt dazu das der Körper sehr leicht wird. Insgesamt ein spannendes[…]

Eine kleine Brauerei aus Belgien mit einem Russian Imperial Stout. Ganz nach meinem Geschmack. Dann gießen wir mal ein. Tiefschwarz und viskos ergießt sich der Gerstensaft ins Glas. Hellbrauner und feinporiger Schaum steht oben auf. In der Nase macht sich der Geruch von Melasse, Schokolade und Kaffee breit, aber auch eine leichte Fruchtigkeit von Backpflaumen. Ein bisschen negativ fällt eine Note von Fuselalkoholen auf. Im Abgang Schokolade, Karamell und dunkle Früchte wie Johannisbeere. Noten von Bourbon und Ahornsirup gesellen sich dazu. Schön komplexes Zusammenspiel zwischen Malz und Fruchtnoten. Das Mundgefühl ist cremig, voll und fast schon ölig. Einzig negativ ist die zu starke Karbonisierung anzumerken.  Ein schönes Imperial stout, gefährlich süffig und trinkbar. Nette Aromatik und schön Fruchtig aber alles in allem nicht[…]

Welde, hauptsächlich bekannt mit Naturradler und einer besonders gebogenen Flasche versucht sich nun an Craftbeer. Nicht jeder Mittelständige Brauer schafft den Sprung zu ordentlichen Kreativbieren. Vor mir steht nun der Bourbon Barrel Bock und ergießt sich bernsteinfarben mit leichtem Rotstich in mein Glas. In der Nase ist der Bourbon direkt präsent. Noten von Honignoten, Keksen und Ahornsirup sind schön angenehm. Im Geschmack geht dann etwas mehr. Karamell, Waldhonig, dezenter bourbon und komplexer Ahornsirup liegen auf der Zunge. Die dezente Süße ist gut ausbalanciert mit der Karbonisierung. Ich nehme keine heißen Alkohole war. Eigentlich ein ziemlich leckerer heller Bock. Das einzige was man ihm vorwerfen könnte wäre das er ein wenig unaufgeregt daher geht, aber das ist so gewollt. Im Ausland haben[…]

3 Fonteinen eine der wenigen existierenden Lambic Produzenten die auch selbst brauen. Das Oude Kriek ist ein junges Lambic welches mit Kirschen versetzt wird und ausgegoren wird. Die Kirschen werden mit Schale und Kernen in das Lambic gegeben so werden Tanine extrahiert welche eine ähnliche Wirkung wie beim Rotwein besitzen. Genug geschwätzt jetzt geht es zum Bier. Tiefrot leuchtend ergießt sich das Kriek in mein Glas. Das Bier riecht nach Süßkirschen, Ameretto und wundervoll nach Marzipan. Ein bisschen Funk gibt es auch Leder und feuchter Keller wie bei einem guten Champagner. Der erste schluck schmeckt eher nach Sauerkirschen als nach süßen. Funkige Noten von Leder und würzigem Roquefort. Im Abgang ein wenig wie Centershock, sehr sauer und fruchtig. Alles in[…]