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Wie ihr schon seht handelt es sich hier nicht um ein gekauftes Bier sondern um ein selbstgebrautes.
Neber tests von Kaufbieren werde ich hier meine Rezepte, Experimente und deren Verkostungsberichte veröffentlichen.
Mein Ziel mit diesem Weizen war es ein sehr bananiges und süffiges Weizen zu brauen für den Sommer oder auch einfach nur um es entspannt zu trinken.
Nun erstmal zum Verkostungsbericht:

In der Nase definitiv Bananennoten eher der geruch von reifen Bananen, fruchtig leicht hefig und dezent ein wenig Nelke im Hintergrund.
Der erste schluck bestätig die Banane und ist leicht fruchtig. Ein kleiner Fehlgeschmack ist ein leichter Würzegeschmack vielleicht ist das Bier noch zu Grün und hätte noch 1-2 wochen gebraucht.
Eine Getreidige Note gesellt sich zur einer leicht würzigen.
Das Mundgefühl ist schön cremig, die Kohlensäure vielleicht ein wenig zu viel aber ansonsten ausbalanciert.
Der Abgang ist leicht und trocken. Schaum ist sehr standhaft, feinpoorig und Bronzefarben.

Nun zum Rezept:

Ich habe mir dafür einige Informationen aus dem Hobbybrauer.de Forum herausgeglaubt.
Besonders Hilfreich war hier Ulrich von der Weihenstephaner Hefebank.
Wichtig für den Bananigen geschmack sind zum einen die 20 min Rast bei 53°C und zum anderen eine saubere Gärung.
Ich habe nicht underpitcht sondern die vorgesehene Menge laut Starter Kalkulator (mrmalty).
Es wurde einen 1,8l Starter auf einem Magnetrührer gemacht.
Dannach bei 18°C vergoren, nachdem der größte Anteil der Gärung rum war (nach 3 tagen) habe ich die Temperatur langsam um 3 Grad erhöht umd die Hefe nochmal aufräumen zu lassen.

Stammwürze (Ziel): 11° Plato
Getroffen: 10.4° Plato
Farbe: 6 EBC
IBU: 9.9 IBUs
Kochzeit: 90 Minutes

Malz:
65% Weizenmalz
35% Pilsner Malz

Hopfen:
10 IBU Hallertau Mittelfrüh

Hefe
#WLP300 / W68 – Hefeweizen

Maischen
Einmaischen – 48°C – 1 min
“Bananenrast” – 53°C – 20 min
Maltoserast – 62°C – 30 min
Verzuckerung – 72°C – 30 min
Abmaischen – 78°C – 10 min

Vergärung bei 18°C nach 3 Tagen langsam auf 21°C angehoben

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